Dienstag, 26. Juli 2011

[Rezension] Smaragdgrün

Allgemeine Informationen:
Verlag: Arena
Gebundene Auflage: 496 Seiten
ISBN: 978-3401063485

Band 1: Rubinrot
Band 2: Saphirblau
Band 3: Smaragdgrün

Der Link zum Buch

Autorin:
Die studierte Diplompädagogin Kerstin Gier, die 1966 geboren ist, begann ihre Karriere als Schriftstellerin 1995 und schreibt vor allem Frauen- und Liebesromane. Sie verfasst auch unter den Pseudonymen Jule Brand und Sophie Bérand diverse Bücher.

Inhalt:
Gwendolyn ist am Boden zerstört, denn Gideons Liebesgeständnis scheint nicht echt zu sein. Trotz ihres Liebeskummers muss sie mit dem Jungen, der ihr Herz gebrochen hat, in die Vergangenheit zu einem rauschenden Ball reisen, weil der geheimnissvolle Graf von Saint Germain es von den beiden Zeitreisenden verlangt. Aber für Liebesdinge bleibt kaum Zeit, denn Gwen muss ihre Energie auf ihre Mission und ihr Überleben richten.

Meine Meinung:
Auch dieser Band knüpft direkt an der Handlung seines Vorgängers an, so dass man sich direkt im Geschehen wiedefindet. Der Schreibstil von Kerstin Gier ist gewohnt locker und angenehm zu lesen und die Geschichte ist mit witzigen Situationen gespickt. Vor allem der kleine Dämon Xemerius, schafft es mit seinen Sprüchen, mich zum Lachen zu bringen.

Die Handlung ist meiner Meinung nach viel spannender als die des zweiten Bandes, denn es passiert viel mehr und einige der Wendungen und Situationen waren für mich unvorhergesehen.
Alle meine Fragen, die in die Buchreihe aufgeworfen hat, wurden mit dem Abschlussband beantwortet. Auch Logiklöcher, die ich bei einer komplexen Zeitreisestory irgendwie erwartet hatte, blieben zu meiner Freude aus. Kerstin Gier schafft es, die Geschichte schlüssig aufzulösen und mich als Leser mit dem wirklich gelungenen Ende zu überraschen.

Die Liebesgeschichte zwischen Gwen und Gideon finde ich teilweise wirklich zu kitschig und zu extrem, da die beiden sich in der Geschichte ja nicht mal einen Monat (wie lange genau, weiß ich leider nicht, aber mehr als drei Wochen waren es sicher nicht) kennen. Deshalb finde ich die Entwicklung der Liebesgeschichte reichlich unrealistisch.
Ich fand es schade, dass Gwendolyn an einigen Stellen sehr naiv wirkt und sich viel zu sehr von ihren Gefühlen für Gideon leiten lässt. Trotzdem war das Mädchen mir auch in diesem Buch sympathisch, da es auch einige Szenen gibt, in denen selbstständig agiert und taff und selbstbewusst wirkt.

Fazit:
Dieses Buch ist ein sehr gelungener Abschluss der Edelsteintrilogie, der viele Frage aufklärt, fast durchgängig spannend bleibt und durch seinen angenehm kurzweiligen und witzigen Schreibstil.


4 von 5 Pfötchen

Kommentare:

  1. ich höre es mir gerade als Hörbuch an, genau wie die Vorgänger und bin schon sehr gespannt wie es endet! :) Ich fand jedoch die Wartezeit zwischen den Bänden recht lang, vor allem weil ja die Geschichte von Buch zu Buch kein Ende findet und es sich hierbei eher um ein einziges und sehr dickes Buch handelt....

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Ahhh..danke!! Endlich mal jemand der bei den angesprochenen Mängeln auch wirklich den einen Stern abzieht! Musste mir bei Amazon viel Häme fangen, weil ich es wagte "nur" 4 von 5 Sternen zu geben! :) Schöne Rezension!

    LG
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  4. @dyabollo: Ich bin froh, dass ich alle Bände direkt hintereinander gelesen habe, weil die Bände ineinander übergehen. Wartezeit zwischen den Bänden hätte ich ganz schrecklich gefunden.

    @Ayanea:
    Danke für das Kompliment :)
    Ich fand das Buch gut, aber eben nicht überragend. Geschmack ist eben subjektiv. Ich kann durchaus verstehen, dass jemand 5 Sterne gibt, aber für mich hatte das Buch eben Schwachstellen. Ich finde es wirklich doof, wenn man sich für seine begründete Meinung dumme Kommentare einfangen muss (v.a. bei Amazon).

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